Innovationscheck

Effizienzsteigerung für produzierende Unternehmen

Mit Effizienzsteigerung ist hier der grundlegende betriebswirtschaftliche Begriff der Kosteneffizienz gemeint - also: wie produziere ich mehr oder mit besserer Qualität bei gleichem oder geringerem Ressourceneinsatz. Die eingesetzten Ressourcen in einem produzierenden Unternehmen sind vielfaltig und bergen sämtliche Ansatzpunkte zur Effizienzsteigerung: Maschinen inklusive Werkzeuge beziehungsweise deren Verschleiß, Energie (Strom, Treibstoff, Druckluft, Hitze, usw.), Rohstoffe und Halbfertigprodukte und zu guter Letzt: Zeit. Ziel der Effizienzsteigerung muss sein, die unnötige Belastung dieser Ressourcen durch Fehler, Verschwendung oder ineffiziente Nutzung zu reduzieren.

Beispiele:

  • Eine umfangreich einstellbare Produktionslinie produziert stundenlang die falsche Variante.
  • Das Verfallsdatum einer Rohstoffcharge läuft ab, während noch lange haltbare Chargen verarbeitet werden.
  • Undichtigkeiten im ausgedehnten Druckluftsystem werden nur durch Zufall gefunden.
  • Wegen einer suboptimalen Produktionsplanung kühlen heiße Halbfertigprodukte ab und müssen unter großem Energieverbrauch wieder erhitzt werden.

Die Anforderungen des Marktes bezüglich Preis, Qualität und Flexibilität (man denke an Losgröße 1) steigen ständig. Stillstand in der Effizienzsteigerung ist daher gleichbedeutend mit einem Rückschritt gegenüber den Anforderungen des Marktes.

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Ist ein Ansatzpunkt zur Effizienzsteigerung gefunden, eröffnen sich meist mehrere der folgenden Handlungsfelder.

Technik

Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 setzt man vor allem bei der Digitalisierung der Produktionsanlagen sowie der Vernetzung von Systemen, also bei der Technik an. Tatsächlich birgt dieses Handlungsfeld ein riesiges Potential für Effizienzsteigerung. Die durchschlagende Wirkung wird aber eher im Zusammenspiel mit Maßnahmen auf den übrigen Handlungsfeldern erzielt. Zumindest sind Maßnahmen auf den übrigen Handlungsfeldern meist eine Voraussetzung für die Einführung neuer technischer Systeme.

Zu obigen Beispielen:

  • Die Software zur Produktionsplanung wird direkt mit den Produktionsanlagen verbunden, um die Produktion falscher Artikel auszuschließen.
  • Die Software zur Produktionsplanung und Lagerhaltung werden erweitert und vernetzt, so dass Rohstoffchargen in optimaler Reihenfolge verbraucht werden. Das Personal bekommt die Info, welche Charge verwendet werden soll.
  • Um einen übermäßigen Energieverbrauch aufgrund eines Defekts automatisch zu detektieren werden zusätzliche Sensoren ausgewertet und mit dem zu erwartenden Energieverbrauch aufgrund der laufenden Produktion verglichen.
  • Heterogene Systeme zur Produktionsplanung und -steuerung werden vereinheitlicht und vernetzt, um eine unterbrechungsfreie Verarbeitung von Halbfertigprodukten zu gewährleisten.

Jedes Konzept zur Digitalisierung der Fabrik muss auch die IT-Sicherheit im Auge behalten. OHB Digital Services hat langjährige Erfahrung in Errichtung und Betrieb sicherer IT-Infrastrukturen, die auch dem sensibelsten Schutzbedürfnis Rechnung tragen.

Prozesse

Teilweise kann schon die Verbesserung der Arbeitsprozesse zu einer Effizienzsteigerung führen. Das Zusammenspiel zwischen Technik und Prozessen sollte so aussehen, dass zunächst die Arbeitsprozesse auf Optimierungsbedarf geprüft werden und erst nach erfolgreicher Prüfung durch Verschlankung oder zusätzliche Technik (IT-Infrastruktur) unterstützt beziehungsweise automatisiert werden.

Personal

Die Technik um die Arbeitsplätze herum kann das fehlerfreie Arbeiten drastisch erleichtern oder genauso sehr erschweren. Eine digitalisierte, vernetzte Produktionsanlage kann Menschen auf mögliche Fehler hinweisen oder fehlerträchtige Routinetätigkeiten abnehmen. Eine komplexe Technik erfordert aber natürlich auch eine entsprechende Schulung der Mitarbeiter.

Organisation

Die Organisationsstruktur des Unternehmens sollte das möglichst effiziente Arbeiten der Mitarbeiter (auf Grundlage der verbesserten Prozesse) zum Ziel haben. Durch eine suboptimale Struktur oder das Zurückhalten von Informationen zwischen den Abteilungen kann es gehäuft zu Problemen kommen oder das schnelle Reagieren unmöglich gemacht werden.

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Der OHB Digital Services Innovationscheck identifiziert das Potential zur Steigerung der Kosteneffizienz und skizziert Maßnahmen auf den verschiedenen Handlungsfeldern um das Potential auszunutzen.

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Steffen Grünwald
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